Lechfeld Burmesen

Burma - Die Menschenkatze

Eine einzige Burma-Katze soll 1933 von dem US-Navy-Arzt Joseph C. Thompson aus dem damaligen Burma (Rangoon) nach Kalifornien transportiert worden sein. Sie gilt als Mutter aller Burmesen und sah aus wie eine Siamkatze in hell-braunen Tönen.
In den USA beschäftigte sich eine kleine Gruppe von Genetikern und Katzenzüchtern mit dieser Katze und stellten das erste Zuchtprogramm in der Geschichte der Katzenzucht auf. Man versuchte Wong Maus genetische Grundkomponenten herauszufinden und erbrachte schließlich den Beweis, dass Wong Mau keine dunklere Siamkatze war, sondern ein Hybride aus einer Siamkatze und einer anderen, eigenen Rasse, die sie Burmese Cats nannten.
1936 wurde die Rasse in der Cat Fanciers Association anerkannt. Heute wird die Burma-Katze vorwiegend in Großbritannien, Australien und Neuseeland gezüchtet.
Der Rassestandard variiert erheblich zwischen der in den USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland gezüchteten Burma-Katze.
Die erste aus Großbritannien importierte Burmakatze war die am 29. Januar 1969 geborene, braune Burmesin Buskins Fu-Lai, in deren Ahnentafel noch die ersten aus Amerika nach Großbritannien eingeführten Burmesen Ch.Casa Gatos Darkee und Folly Tou-Po vorzufinden sind.
Importeur dieser ersten Burmakatze auf deutschem Boden war Hanns Ullrich.
Die ersten in Deutschland gezüchteten Burmesen erblickten am 30. September 1970 in Köln bei dem Züchter Hanns Ullrich (Agrippa's) das Licht der Welt. Sie erhielten Ahnentafeln der Deutsche Rassekatzen-Union.
Es waren drei blaue Weibchen und ein Kater. Die Eltern dieses ersten deutschen Burma-Nestes waren Gr.Ch.Int.Gragland Blue Star und Gr.Ch.Int.Honeypot Blue Zinnia.